Hancock
Waren mal wieder im Kino (muss glaub’ ich nicht mehr sagen mit wem). Haben uns den am Donnerstag angelaufenen Streifen Hancock reingezogen.
Zur Handlung: Hancock ist ein alkoholkranker, jähzorniger und mit einer “geht-mir-doch-am-Arsch-vorbei”-Haltung bestückter “Superheld”, sprich er kann fliegen, hat übermenschliche Kräfte und ist unverwundbar. Doch die Menschen in Hancocks Heimatstadt L.A. mögen ihn nicht, weil er bei seinen “Heldentaten” immer mächtig viel kaputt macht und sehr, sehr unfreundlich ist. Da tritt plötzlich der PR-Berater Ray in sein Leben, den Hancock vor einem heranrasenden Güterzug “rettet” und den Ray aus Dankbarkeit ein besseres Image verschaffen möchte.
Hancock ist zu erst nicht begeistert, doch er fügt sich bald Rays willen und geht sogar freiwillig ins Gefängnis, um dort für seine früheren Straftaten (Zerstörung, Vandalismus und Justizbeleidigung) gerade zustehen. Schnell merkt die Bevölkerung, das ohne Hancock die Kriminalität rasend ansteigt und der Polizeichef holt ihn aus dem Knast zurück, damit er ihnen helfen kann. Plötzlich ist Hancock überall beliebt und wird mit Dankbarkeit überschüttet, doch entdeckt er dann, das er nicht der Einzige mit Superkräften ist … .
Mehr will ich nicht verraten, das nimmt ja die ganze Spannung. Der Film ist durchaus sehenswert und an vielen Stellen sehr komisch (vorallem durch Hancocks rüdes Verhalten), am Ende ist der Streifen sogar bewegend und fast schon traurig. Will Smith spielt den Anti-Superhelden sehr überzeugend und ist mir am Ende sogar noch sympathischer als vorher.
Ich kann Hancock nur weiter empfehlen, ein schönes Kinovergnügen für laue Sommerabende. 4 von 5 Sternen.

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